Mit KI zur klimaneutralen Produktion: tesa gewinnt den Microsoft Intelligent Manufacturing Award 2026 mit ifesca’s Plattform

Energiekosten senken und gleichzeitig Klimaziele einhalten, das klingt nach einem Zielkonflikt, den viele Industrieunternehmen kennen. tesa, internationaler Hersteller innovativer Klebebänder und selbstklebender Produktlösungen, zeigt, dass dieser Widerspruch lösbar ist, und wurde dafür nun auf internationaler Ebene ausgezeichnet. 

Beim Microsoft Intelligent Manufacturing Award 2026, kurz MIMA, gewann tesa in der Kategorie „Sustainability!“ für den Aufbau einer modularen KI-Plattform für Energiebetrieb, Energieplanung und Energiebeschaffung (tesa, Pressemitteilung). Und die technologische Grundlage dahinter? ifesca’s intelligente Energiemanagement Platform.


Auszeichnung mit Gewicht: Der MIMA als internationaler Innovationsmaßstab

Der Microsoft Intelligent Manufacturing Award wird seit 2020 von Microsoft Deutschland gemeinsam mit der Strategieberatung Roland Berger vergeben und zeichnet jährlich zukunftsweisende Projekte aus, die digitale Technologien entlang der industriellen Wertschöpfung konsequent einsetzen. 2026 wird er zum siebten Mal ausgerichtet. Einreichen können Unternehmen aus der gesamten EMEA-Region, also aus Europa, dem Nahen Osten und Afrika. In diesem Jahr qualifizierten sich 15 Finalisten aus 9 Ländern, um ihre Projekte einer hochrangigen Jury aus Expertinnen und Experten aus Industrie, Wissenschaft und Beratung zu präsentieren. Das Gewicht der Auszeichnung liegt dabei nicht nur in der Reichweite des Wettbewerbs, sondern auch in seinem Anspruch: Prämiert werden ausschließlich Lösungen, die nicht nur technologisch führend sind, sondern bereits heute messbaren Mehrwert im laufenden Betrieb liefern. Besonders bemerkenswert ist, dass fast alle prämierten Lösungen des Jahrgangs 2026 auf künstlicher Intelligenz basieren, ein deutliches Signal für die Richtung, in die sich die Industrie bewegt (Microsoft, MIMA Gewinner 2026 || Roland Berger, MIMA Gewinner 2026).


Von der Strategie zur autonomen Steuerung: Das Projekt bei tesa

Bereits an drei deutschen Produktionsstandorten betreibt tesa die nun preisgekrönte Energy-Intelligence-Plattform. Sie steuert Energiebetrieb und Anlagenplanung vollständig datenbasiert und autonom und unterstützt datenbasiert die Energiebeschaffung. Außerdem verknüpft sie die standorteigene Energieinfrastruktur, den Produktionsbedarf und externe Energiemärkte zu einer steuerbaren Gesamtarchitektur. Konkret optimiert die Plattform den Einsatz von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen und Elektrodampfkesseln im Day-Ahead-Markt und testet bereits die weitere Optimierung im Intraday-Markt. Die Wirkung ist messbar: Im Jahr 2025 wurden allein an den deutschen Standorten 6.800 Tonnen CO₂ eingespart. Bis 2030 liegt das Potenzial bei 38.000 Tonnen CO₂, als wichtiger Baustein auf dem Weg zur klimaneutralen Produktion, die tesa mit seiner Nachhaltigkeitsstrategie „we do“ anstrebt. Andreas Rummert, Head of Global Operations bei tesa beschreibt es wie folgt: “Die Energy-Intelligence-Plattform ist ein wichtiger Baustein in unserer Strategie zur klimaneutralen Produktion. Sie hilft uns, Energie effizienter zu nutzen und nachhaltige Energie zu bestmöglichen Kosten zu beschaffen” (tesa, Pressemitteilung). 


Drei Entwicklungsstufen, ein Ziel

Was bei tesa heute als preisgekrönte Gesamtlösung funktioniert, ist das Ergebnis eines schrittweisen Aufbaus entlang des PilotOne-Evolutionspfads. Dieser führt Unternehmen strukturiert von der reinen Datentransparenz bis hin zur vollständig automatisierten Optimierung, ohne dabei den laufenden Betrieb zu gefährden.
Den Ausgangspunkt bildet globales Monitoring und Forecasting, das eine einheitliche Datenbasis für Energie-KPIs, Emissionsdaten und Kostenentwicklungen über alle Standorte hinweg schafft. Darauf baut die Optimierungsstufe auf, in der PilotOne optimale Fahrpläne für die Energieanlagen und weiteren flexiblen Assets berechnet und automatisiert umsetzt, ohne dass dabei manuelle Eingriffe notwendig wären. In der letzten Ausbaustufe erweitert sich der Blick auf die Zukunft und aus operativer Steuerung wird strategische Planung. Simulationen künftiger Energieszenarien machen sichtbar, wie sich Investitionsentscheidungen wie zum Beispiel der Bau einer neuen PV-Anlage oder einer Speicherlösung konkret auf Kosten und CO₂-Bilanz auswirken würden, bevor Kapital überhaupt eingesetzt wird. So entsteht die Grundlage für eine fundierte Beschaffungsstrategie und perspektivisch eine vollständige Übersicht und Steuerungsgrundlage für das gesamte Energieportfolio des Unternehmens (tesa, Pressemitteilung).

PilotOne -Transformationspfad


Energiemanagement als Wettbewerbsstrategie: Die Botschaft hinter der Auszeichnung

Die Auszeichnung von tesa ist mehr als eine Anerkennung für ein einzelnes Unternehmen. Sie ist ein Beleg dafür, dass Energiemanagement, konsequent umgesetzt, kein reines Compliance-Thema ist, sondern ein echter Wettbewerbshebel. Denn tesa zeigt, dass sich Kostenziele und Klimaziele nicht widersprechen müssen, wenn die richtigen Instrumente eingesetzt werden. KI-gestützte Prognosen, mathematische Optimierung und ein tiefes physikalisches Anlagenverständnis machen genau das möglich. Und das nicht als Zukunftsvision, sondern bereits heute im laufenden Betrieb.


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